Planungstipps rund ums Abi

Nur einmal im Leben legt man das Abitur ab. Neben den Schulstunden und dem Lernstress sollte jeder Jahrgang sich bewusst sein, dass neben den schulischen Anstrengungen die letzten gemeinsamen Feierlichkeiten vor ihm liegen, bevor er sich in alle Winde verstreut. Es gibt viele verschiedene Dinge, die man planen und organisieren kann, um diese letzten gemeinsamen Monate in bester Erinnerung zu behalten und sich diese zu bewahren.

 

Gedanken zur Organisation

Schon in den Jahren vor den Prüfungen zur Hochschulreife kristallisieren sich zumeist Schüler heraus, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Dies können beispielsweise Jahrgangsstufensprecher sein. Mindestens ein halbes Jahr vorher sollten sich zuständige Verantwortliche für

und was es sonst noch zu tun gibt, finden und Gruppen oder Komitees bilden. Hilfreiche Ratschläge zu allen Bereichen der anstehenden Planungen bietet beispielsweise das Infoportal Dr. Abi. Dabei können wohl kaum an einer Schule alle Vorschläge dieses detaillierten Ratgebers umgesetzt werden. Dennoch kann sich jeder Abiturjahrgang dort viele verschiedene Anregungen für die Feierlichkeiten holen.

 

Finanzierung

In jedem Falle sollte neben den sonstigen Komiteeleitern und Gruppen ein verantwortungsbewusster Abiturient oder sogar ein Team als Kassenwart (Vereinsjargon) agieren. Es ist wichtig, einiges an Geld einzusammeln und damit überlegt zu wirtschaften. Denn für die genannten Aktivitäten sind zumeist vier- oder fünfstellige Summen notwendig. Schließlich gibt es das Abitur nur einmal im Leben, so dass man klotzen und nicht kleckern sollte.

Dabei gibt es verschiedene Wege, um Geld aufzutreiben, beispielsweise durch Sponsoren. Wer einen Druckdienstleister für die Abizeitung beauftragt oder den Bus eines Reisedienstleisters für die Abifahrt bucht, kann auch gleichzeitig anfragen, ob diese Firmen auch das Sponsoring in irgendeiner Weise übernehmen würden. Nach den schriftlichen Prüfungen kann eine „Abi Fuck-Off“-Party veranstaltet werden, bei der durch

  • Eintrittsgelder,
  • eine Verlosung,
  • verkaufte T-Shirts,
  • Sticker und
  • den Getränke- oder Essensverkauf

Geld zusammenkommt. Dabei sollte die Planung mit den anderen Gruppen Hand in Hand gehen, sodass beispielsweise die Gestaltung damit zusammenpasst.

 

Abifeier oder Abiball

Ein typisches Beispiel für eine Veranstaltung, die der Kollegstufenjahrgang selbst organisiert, ist der Abiball oder die Abiparty. Locations wie

  • Tanzsäle,
  • Diskotheken,
  • Burgen oder Schlösser oder
  • große Restaurants

sind beispielsweise geeignet dafür.

Auch hier sollte im Vorfeld eine sorgfältige Organisation hinsichtlich des Caterings, der musikalischen Untermalung und der Gestaltung (Kleiderordnung, Räumlichkeiten) durchgeführt werden. Mit Handzetteln von Printanbietern wie Flyermaschine.de können leicht professionelle Einladungen (Abiball, Abifeier, Abi-Fuck-Off-Party) erstellt werden. Insgesamt sollte die Gestaltung von der Einladung über die Kleider bis hin zur Dekoration und der musikalischen Gestaltung zueinander passen. Das entsprechende Komitee sollte auch überlegen, was von Dienstleistern in Anspruch genommen werden muss und was Teile des Jahrgangs selbst übernehmen könnten (Deko, DJ-ing etc.)

 

Abistreich oder Abischerz

Eine aufsehenerregende Aktion sollte hierbei mit entsprechenden Kostümen, kreativen Ideen und eventuell musikalischer Untermalung oder Durchsagen im Schulhaus durchgeführt werden. Eingeleitet wird der Abistreich durch das Stören des Unterrichts.

Es gibt viele Ideen, die dabei umgesetzt werden können. Populär sind verklausulierte Racheaktionen an den Lehrern, die beispielsweise

  • entführt werden,
  • sportliche Übungen durchführen müssen,
  • Alkohol konsumieren müssen,
  • durch die Abiturienten dekoriert werden oder
  • sonstige Aufgaben erfüllen müssen.

Auch die Verbarrikadierung der Schule ist populär. Hier sollte jeder Jahrgang eine kreative und individuelle Aktion ausarbeiten, bei der möglichst alle mitziehen. So kann man sich – wie beispielsweise durch Fotos oder die Abizeitung – noch lange an das gemeinsame Erlebnis erinnern.

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