Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege

 

Das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege (FJD) ist eventuell weniger bekannt als die anderen Formen des FSJ, es ist jedoch keineswegs weniger spannend. Das FJD ist für Jugendliche im Alter von 16-27 Jahren, die sich für die Denkmalpflege und handwerkliches Arbeiten interessieren. In der Regel wird das FJD ein ganzes Jahr lang absolviert. Die Arbeitszeit beträgt ca. 40 Stunden pro Woche.

 

Wo kann ein FJD gemacht werden?

Einsatzstellen für freiwillige Helfer der Denkmalpflege sind zum größten Teil Einrichtungen, die sich die Denkmalpflege zur Aufgabe gemacht haben. Das FJD kann daher in Denkmalbehörden, Museen, Vereinen, handwerklichen Betrieben, Restaurierungswerkstätten sowie in Architekturbüros gemacht werden.

 

Welche Tätigkeiten werden ausgeübt?

Während des FJD könnt ihr euch mit theoretischen, aber auch praktischen Fragen der Denkmalpflege auseinandersetzen.
Zu den Tätigkeiten gehören:

  • die Unterstützung bei Sanierung von Gebäuden und Objekten
  • Dokumentation und Archivierung von Funden
  • Restaurierungsarbeiten
  • Aktive Beteiligung an Ausgrabungen
  • Lernen und auch Ausüben verschiedener Handwerkstechniken

 

Wird das FJD vergütet? Welche Leistungen stehen euch zu?

Auch hier erhaltet ihr, genau wie bei den anderen Formen des FSJ, monatliches Taschengeld sowie kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Wenn die Einrichtung dies nicht zur Verfügung stellt, habt ihr Anspruch auf mehr Geld als Ersatzleistung. Zur weiteren finanziellen Unterstützung habt ihr das Recht auf Kindergeld (wenn ihr das 25. Lebensjahr nicht überschritten habt) und alle Sozialversicherungsbeiträge werden vom Träger übernommen. Außerdem sind insgesamt 7 Wochen zur Bildung und Weiterbildung Pflicht, dies findet in Form von Seminaren statt. Während des FJD habt ihr 26 Urlaubstage.

 

Die Vorteile

Das FJD ist besonders gut für diejenigen geeignet, die sich für historische Bauten, deren Bauweise und kulturelles Erbe interessieren. Darüber hinaus lernt ihr verschiedene Handwerkstechniken kennen, dies ermöglicht eine berufliche Orientierung und einen Einblick in das Arbeitsleben. Vielleicht stellt ihr ja während des FJD fest, dass euch ein bestimmtes Handwerk besonders gut liegt und eine Ausbildung in diesem Bereich genau das Richtige für euch wäre. Natürlich knüpft ihr auch hier wieder viele Kontakte und lernt neue Menschen kennen, die sich genauso gerne wie ihr sozial engagieren.

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