Bundesfreiwilligendienst

 

Der Bundesfreiwilligendienst ist von der Bundesregierung als Reaktion auf den Ausfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes ins Leben gerufen worden. Er soll das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr ergänzen. Ziel des Bundesfreiwilligendienstes ist die Förderung von sozialem Engagement in der Gesellschaft.

 

Die Voraussetzungen

Anders als beim FSJ und FÖJ können auch Erwachsene über 27 Jahre den BFD antreten. Voraussetzung ist, dass die Vollzeitschulpflicht erfüllt ist – dies ist meistens ab 16 Jahren der Fall. Der Bundesfreiwilligendienst soll die Folgen des Aussetzens vom Zivildienst zumindest etwas ausgleichen. Daher ist das Hauptziel des BFD auch, freiwilliges, soziales und politisches Engagement für das Allgemeinwohl zu schaffen.

Den BFD können Männer und Frauen antreten, die sich für die Gemeinschaft engagieren wollen – das Alter, der Bildungsabschluss oder der Beruf spielen dabei keine Rolle. Die freiwilligen Helfer können sich im sozialen, ökologischen, kulturellen oder sportlichen Bereich sowie im Zivil- und Katastrophenschutz beweisen.

 

Wo kann der Bundesfreiwilligendienst gemacht werden?

Einsatzstellen werden in der Regel von gemeinwohlorientierten Einrichtungen angeboten. Dazu gehören auch Wohlfahrtsverbände, wie die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, das Deutsche Rote Kreuz oder die Diakonie. Auch nicht – verbandsgebundene Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kinderheime, Schulen, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sportvereine, Museen, Kultureinrichtungen, Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes usw. dienen als Einsatzorte für den BFD.

 

Welche Leistungen erhaltet ihr während des BFD?

Wie beim FSJ oder FÖJ steht euch auch hier ein monatliches Taschengeld zu. Über die Höhe des Geldes entscheiden die Einsatzstellen selbst. Zudem habt ihr Anspruch auf kostenlose Unterkunft und Verpflegung, ansonsten wird dies durch zusätzliches Geld ersetzt. Des Weiteren werden die Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung von der Einsatzstelle gezahlt.

 

Die Vorteile

Der Bundesfreiwilligendienst kann genutzt werden, um Wartezeiten bis zum Studium oder zur Ausbildung zu überbrücken und sinnvoll zu verbringen. Während des BFD macht ihr viele verschiedene Erfahrungen und könnt Wissen in der Praxis umsetzen. Das ist vor allem für diejenigen interessant, die einfach keine Lust mehr auf reine Theorie haben. Natürlich lernt ihr auch viele neue Menschen können, arbeitet in Teams und profitiert voneinander. Der BFD ist optimal für Jugendliche oder Erwachsene, die sich sozial, ökologisch oder kulturell für das Gemeinwohl engagieren möchten und darüber hinaus Interesse an neuen Herausforderungen haben.

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