Wohngemeinschaft

 

Zu Beginn des Studiums stellt sich natürlich auch die Frage nach der Wohnsituation. Vor allem für Erstsemester und diejenigen, die noch nicht so viele Leute an der Universität kennen, bietet sich das Leben in einer WG an. Euch fällt es eher schwer schnell neue Menschen kennenzulernen und ihr zieht das erste Mal von Zuhause aus? Dann wäre das Wohnen in einer WG mit anderen Mitbewohnern für den Anfang auf jeden Fall besser geeignet als das Wohnen in einer eigenen Wohnung.

 

Die Wohngemeinschaft

Der Zweck von Wohngemeinschaften ist es, Kosten zu sparen. Häufig ziehen auch Menschen zusammen, die sich vorher gar nicht kannten. Hier ist es oft so, dass die Gruppe nicht lange in der Form bestehen bleibt, da viele nach ihrem Studium oder der Ausbildung wieder ausziehen. Eine andere Möglichkeit ist, dass Verwandte, Freunde oder Bekannte zusammenziehen und sich die gesamten Kosten teilen. Der Vorteil ist natürlich, dass man sich kennt, in der Regel viele gemeinsame Interessen hat und daher auch die Freizeit gemeinsam gestaltet. Natürlich können aus Zweckgemeinschaften auch schnell Freundschaften entstehen, schließlich lernt man sich während des Zusammenlebens gut kennen.

 

Die Kosten

Die anfallenden Mietskosten werden durch die Anzahl der Mitbewohner geteilt. Falls jemand jedoch ein bedeutend kleineres Zimmer als die anderen hat, muss dieser auch weniger Miete zahlen. Auch die Nebenkosten werden nach dieser Regelung gezahlt, da man nur sehr schlecht nachweisen kann, wer wie viel Strom und Wasser verbraucht. Wenn es um die Telefon- und Internetnutzung geht, wäre es sinnvoller Flatrates einzurichten, die jeder zu gleichen Anteilen bezahlt. Häufig gibt es eine Gemeinschaftskasse, um Dinge für das Gemeinwohl zu bezahlen, wie zum Beispiel Getränke, Nahrungsmittel, Toilettenartikel und Ähnliches.

 

Die Vorteile

Der wesentliche Vorteil ist mit Sicherheit das günstigere Wohnen. Zudem steht euch meistens eine größere Wohnfläche zur Verfügung, die man sich alleine nicht leisten könnte. Außerdem habt ihr so die Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen und euren Bekanntenkreis zu erweitern. Das ist besonders hilfreich, wenn ihr das erste Mal von Zuhause auszieht und noch nicht so viele Leute an der Uni kennt. So müsst ihr keine einsamen Stunden in eurer leeren Wohnung verbringen. Auch gemeinsame Aktivitäten, wie das Einkaufen und das gemeinsame Kochen machen viel Spaß.

 

Die Nachteile

Anders als bei einer eigenen Wohnung, gibt es in einer WG gewisse Regeln, an die sich jeder halten muss. Putz- und Einkaufspläne liegen hier an der Tagesordnung. Ihr könnt nicht einfach machen, was ihr wollt, sondern müsst Rücksicht auf die anderen Mitbewohner nehmen. Ein weiterer Nachteil ist die fehlende Ruhe. Es kann durchaus passieren, dass ihr eure Ruhe haben wollt und ein Mitbewohner genau in diesem Moment Freunde zum Feiern einlädt. Daran solltet ihr euch gewöhnen, denn es ist immerhin eure gemeinsame Wohnung.

 

Wie finde ich die richtige WG?

In der Regel findet ihr in jeder Universität ein schwarzes Brett mit WG-Suchenden und auch Zimmern, die frei sind. Hier könnt ihr euch schon einmal umsehen. Außerdem gibt es hilfreiche Seiten im Internet.

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